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Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis © Tim Haarländer
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Eingliederungshilfe

Die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist eine Leistung der Sozialhilfe (Sozialgesetzbuch XII).

Menschen, die durch eine dauerhafte, wesentliche Behinderung darin eingeschränkt sind, an der Gesellschaft teilzuhaben, erhalten Eingliederungshilfe. Sie wird erbracht, um die Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und so die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern.

Die Eingliederungshilfe gliedert sich in folgende Leistungsgruppen:

  • Hilfen zum Wohnen (z.B. betreute Wohnformen, stationäre Wohnformen)
  • Leistungen für Kinder und Jugendliche (z.B. Frühförderung, Integrationshilfen),
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (z.B. Werkstatt für behinderte Menschen, Budget für Arbeit)
  • Leistungen zur Tagesstruktur (Tagesstätte, Tagesförderstätte)
  • Sonstige ambulante Hilfen

Die Leistungen der Eingliederungshilfe sind gegenüber anderen Sozialleistungen (z.B. Kranken- oder Pflegeversicherung) nachrangig.

Die Leistungen können in verschiedenen Formen erbracht werden:

  • Ambulant (z.B. Unterstützung zu Hause und bei Aktivitäten)
  • Teilstationär (Besuch einer Werkstatt, Tagesstätte oder Tagesförderstätte)
  • Stationär (z.B. Wohnheim, Internat)

Teilstationäre Leistungen der Eingliederungshilfe werden weitgehend unabhängig von Einkommen und Vermögen gewährt.

Bei anderen Leistungen der Eingliederungshilfe müssen sich Menschen mit Behinderung nach Maßgabe ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse an den Kosten beteiligen. Dazu gehören unter anderem Hilfen zum Wohnen.

Unter Antragstellung / Verfahren Teilhabeplanung erfahren Sie, wie Sie Eingliederungshilfe beantragen können.

In der Übersicht Einrichtungen und Dienste finden Sie die Leistungen für Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung im Rhein-Hunsrück-Kreis.

Unsere Öffnungszeiten finden Sie hier.

 

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