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Tag der E-Mobilität
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30.09.2016

Tag der Elektromobilität machte Lust aufs Fahren mit Wind und Sonne

Probefahrten standen im Mittelpunkt beim „Tag der Elektromobilität“ von Energieagentur und Kreisverwaltung, Vorträge, Leckereien der Altweidelbacher LandFrauen und vom RWE-Backmobil bildeten den Rahmen.

Die Ausstellungsstücke waren im Dauereinsatz: Das Angebot, Elektromobilität selbst zu „er-fahren“, nahmen die Besucher des Erlebnistages an der Simmerner Kreisverwaltung rege an.

Vom Peugeot iON bis zum Tesla reichte die Palette der „live“ zu testenden Wagen; über fast 20 Autos konnten Interessierte fachsimpeln. Besondere Hingucker waren eine umgerüstete Heinkel-Kabine aus den 50ern und eine Elektro-Ente mit nicht viel weniger Jahren auf dem Blech-„Gefieder“. Die unangefochtenen „Stars“ waren jedoch die drei Teslas. Einen der kalifornischen Sportwagen auf dem Vierzehn-Kilometer-Kurs zu erleben, stand für viele ganz oben auf der Wunschliste.

Immer in Bewegung waren auch die Pedelec-Flotte von innogy aus Essen und das Team der Firma Mosel-Bike aus Kobern-Gondorf, das neben einem Umbau auf Stromunterstützung edle Einzelstücke vorzuführen hatte – bis hin zum Rahmen aus Bambus.

Von vielen guten und zielführenden Gesprächen berichteten die Aussteller. Für die Energieagentur und Mitveranstalter Rhein-Hunsrück-Kreis war es schon deshalb eine äußerst gelungene Veranstaltung.

Während die Nachfrage bei elektrisch unterstützten Fahrrädern boomt, kommen E-Autos nur zögerlich bei den Kunden an. Dabei sind ihre Wagen allesamt alltagstauglich, bestätigten die Besitzer. Axel Bernatzki von der Energieagentur geht nach vielen Gesprächen am Erlebnistag davon aus, dass „die Privatleute noch auf verbesserte Kaufanreize warten – und auf größere Reichweiten“.

Dabei hatte Christian Uhlich (innogy) in seinem Referat „Die Zukunft fährt elektrisch“ die Vorbehalte wegen angeblich knapper Reichweiten ausdrücklich entkräftet; die allermeisten der heute gefahrenen Strecken würden bereits fast ausnahmslos abgedeckt. Und für gelegentlich weitere Touren sei eine dichtere Ladesäulen-Infrastruktur weitaus wichtiger als größere Batterien. Das gelte insbesondere in der Fläche.

Denn „gerade auf dem Land“ müssten Elektroautos die Wagen mit Verbrennungsmotoren ersetzen, schloss sich Kreisklimaschutzmanager Frank-Michael Uhle in seinem Vortrag an. In den Ballungszentren gebe es mit Bussen und Bahnen andere Möglichkeiten, ohne fossile Brennstoffe auszukommen. Uhle: „Die Elektromobilität gehört in den ländlichen Raum!“

Von erfolgreichen Projekten dieser Art berichteten auch Dr. Viktor Klein, Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Birkenfeld, wo bereits mehrere E-Autos als Bürgermobile unterwegs sind, und Frank Repovs von der „Rabenkopf BürgerEnergie“ aus Wackernheim, die im Umland von Mainz ein stark nachgefragtes E-Carsharing betreiben.

Landrat Dr. Bröhr zieht nach diesem Aktionstag das Fazit: „Die Zukunft des Fahrens ist elektrisch.“ Klimaschutzmanager Uhle bestätigte, dass man hier im Kreis intensiv über verschiedene Modelle nachdenke, wie elektrisch betriebene „Dorfautos“ wirtschaftlich installiert werden können.

Autor/in: Doris Becker

Ihr Klimaschutzmanager

Herr Frank-Michael Uhle
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